Gemeinsam vor Pfingsten - 28. Mai

28.5. GEMEINSAM vor PFINGSTEN: Einladung zum Gebet in der Votivkirche und der Stadt!

Liebe Geschwister im Raum Wien!

(aufgepasst: diese Mail enthält eine Bitte für eine Sonntags-Ansage in euren Gemeinden s.u.)

An Christi Himmelfahrt hat sie begonnen, unsere 24/9 Gebetskette und landesweite Novene um den Heiligen Geist!
Der ökumenische Gebetsauftakt war ein überreich gesegneter Beginn – Frucht des bisherigen Weges am Runden Tisch Österreich und verheißungsvoll für die nächsten Wegetappen! Auf www.oesterreichbetetgemeinsam.at könnt ihr

  • den Gebetsabend nacherleben
  • und euch für Gebetsstunden eintragen


Am Donnerstag, 28.5. gibt es ein besonderes Highlight: GEMEINSAM VOR PFINGSTEN
Bei diesem Livestream wird es Zuschaltungen aus bedeutenden Kirchen des gesamten deutschen Sprachraumes geben!
Und: Wien ist mit der Votivkirche dabei!
Österreich betet gemeinsam, der Runde Tisch Wien, die KHG und HOPE Celebrating Sunday bereiten diesen Abend vor und einige Minuten unseres ökumenischen Gebetsabends werden zum „großen“ Livestream zugespielt. Mit dabei:

Herzliche Einladung am 28.5. zur Votivkirche zu kommen, also REAL mit dabei zu sein, und in euren Kontexten breit einzuladen.

Vielleicht fragt ihr euch: „Wie viele passen wohl in die Votivkirche?“ Das ist EGAL:-)
Denn: Wenn die Kirche ihre „Corona-Kapazität“ erreicht hat, werden von uns Windlichter ausgegeben, mit denen man sich in kleinen Gruppen in der Stadt verteilen kann (Rathausplatz, Votivpark …). Dort einfach mit dem – aufgeladenen – Smartphone oder Tablet den Livestream anschalten und dort für die Stadt mitbeten. Der Heilige Geist, weht wo er will!

In diesem Sinne – spread the news, freut euch auf einen intensiven Abend und seid dabei!


Pia Manfrin
mit P. Simon De Keukelaere, Christian Hofreiter und dem Team

Mächte und Gewalten

1. Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut…Eph.6:12

Diese Stelle ist eigentlich ziemlich unbequem: Wir kämpfen NICHT gegen Fleisch und Blut. Unser Ziel sind nicht Menschen, egal, wie falsch sie liegen, unser Ziel sind die Einfluss nehmenden Mächte dahinter.

Das heißt nicht, dass es keine Auseinandersetzungen geben darf, auch nicht, dass man die Wahrheit Menschen gegenüber nicht sagen soll…es heißt aber, dass wir in Versöhnung und Vergebung leben müssen: 7x70 mal, immer wieder und immer neu.

Jawohl, das ist oft der schwierigste Teil des geistlichen Kampfes, aber es ist die Voraussetzung für ein siegreiches Leben. Letztlich ist es ein Glaubensakt und ein Akt des Gehorsams, der uns auf dem Fels der Freiheit Jesu stehen lässt. Kompromisse sind wie Sumpfboden, in dem wir jederzeit untergehen können.

PS: Wir kämpfen also auch nicht gegen uns selbst! Es ist irrelevant, ob wir reif, schlau oder gut genug sind. Unser Gott ist gut genug. („Sag nicht Gott, wie groß deine Probleme sind, sag deinen Problemen, wie groß dein Gott ist“ – Maria Prean)

2. …sondern gegen…?

Diese Deutung ist entnommen: Mark Geppert, „Attack Lambs“,p.80-88

12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt (Elberfelder)

12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. (Luther 2017)

12 denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. (Schlachter)

Es ist im Deutschen sichtlich nicht ganz einfach, dem griechischen Originaltext gerecht zu werden. Versuchen wir es trotzdem:

  • Herrschaften oder Mächte (NKJV: principalities)
  • Gewalten (NKJV: powers)
  • Die Weltbeherrscher der Finsternis (NKJV: rulers of the darkness of this world)
  • Die geistigen Mächte der Bosheit in den Himmeln (NKJV: spiritual wickedness in high places)

Das griechische Originalwort für diese geistlichen Mächte ist sehr interessant: archas. Dieser Ausdruck deutet schon den Anspruch dieser Mächte an: „Wir waren zuerst da! Du hast hier nichts zu suchen, nichts zu sagen!“ . Das sind diese ganz alten Bastionen, die gefühlt „immer schon so waren“.

Diese Mächte arbeiten durch Einschüchterung und Dominanz

Gegenstrategie: In den Riss zwischen Gott und die davon betroffene Region, Geschichte, die Menschen treten, Gottes Gegenwart wirksam werden lassen, den Namen Jesu anrufen und die archas daran erinnern, dass Jesus weit vor ihnen da war…

Im griechischen Text exousias, was einfach mit Autorität(en) übersetzt werden kann. So wie über Jesus gesagt wurde, er lehre „mit Autorität“, mit Vollmacht.

Bei der Grundbedeutung dieses Wortes geht es um „das Recht zu reden“(!)

Diesen Mächten begegnen wir überall dort, wo reine (inhaltsleere) Beredsamkeit einen Platz an der Macht einräumt, wo gespaltene Zungen Gehör finden, wo Selbstdarstellung über Berufung gestellt wird etc.

Wir dürfen in diesem Zusammenhang darüber nachdenken, welche unserer Politiker große Reden schwingen, ohne viel Inhalt zu verbreiten, oder Gehör finden, weil sie am lautesten sind, nicht am genauesten…

Mose hätte seine Berufung beinahe verworfen, weil er nicht gut reden konnte… das geschieht auch heute; und die Moses unserer Zeit werden verachtet oder nicht gehört, weil sie sich selbst oder ihren Auftrag nicht gut genug „verkaufen“ können. Auch in der Gemeinde!

Unter dieser Macht leiden alle, die selbst keine Stimme haben oder denen verboten wird, sie zu erheben; oft Frauen, aber in zunehmendem Maße die wirklich Stummen: die Ungeborenen, die Alten, die Kranken, die Nutzlosen, die unter dem Vorwand der Menschlichkeit aus der Welt geschafft werden.

Aber im Namen Jesu kann der Feind niemandem mehr das Wort verbieten (vgl. Sacch.3:2) – am allerwenigsten das machtvolle Wort des Gebets!

Im griechischen Ausdruck kosmokratos steckt das Wort Kosmos; seit der Mensch, der dazu bestimmt war, die Erde zu regieren, im Sündenfall sein Mandat an Satan abgetreten hat, sind diese Mächte offenbar die, die diese Welt beherrschen. Darum ist es Jesus so wichtig, dass Seine Jünger nicht „von dieser Welt“ sind.

Es sind Mächte, die Menschen zu ihrem Vorteil be-nutzen; sie knechten, missbrauchen oder irgendwie Gewinn aus ihnen schlagen.

Bereiche der Einflussnahme der kosmokratos sind Drogenhandel, Prostitution, Geschäftemacherei durch Abtreibung… aber auch skrupellose Werbestrategien, Markenabhängigkeiten „um etwas zu gelten“ usf.

Wir gehen dagegen mit der Wahrheit, dass aller Besitz nur Leihgabe ist und Gott gehört, und wir beten, dass der Geist selbst die Menschen freisetzt, denn „wen der Geist freimacht, der ist wirklich frei!“

Bosheit ist hier eigentlich zu harmlos, die New King James ist da besser; es müsste zumindest Bösartigkeit heißen, denn die pneumata tae ponerias sind die Geister, die hinter bewussten Handlungen stehen, welche Menschen schädigen, verletzen. Leid zufügen oder umbringen. Massenschießereien, „ethnische Säuberungen“, Völkermord, mörderischer Hass gehen auf das Konto dieser Mächte. Keine Kleinigkeiten also.

Strategie Nr.1 ist daher in solchen Fällen Buße, wo immer wir diesen Geist hinter geschichtlichen, geistlichen, finanziellen, ökologischen Desastern unserer Stadt oder unserer Nation sehen können! Buße dafür, dass diesen Mächten erlaubt wurde, wirksam zu werden.

Wo Buße getan wird, kommt auch schwere Schuld unter das Blut Jesu und solche Mächte verlieren ihr Zugriffsrecht. Der Rest ist Fürbitte. Es kann etwas dauern, aber die Antwort bleibt nicht aus, sie kommt „wenn die Zeit erfüllt ist“.

Wenn wir für eine Stadt, eine Nation, eine Gesellschaft beten wollen, dann sind neben spezifischen Gebetsaufträgen, die es geben kann, im Allgemeinen die „7 Säulen“ der Gesellschaft zu bedenken: Bildung und Erziehung, Familie, Regierung, Gerichtsbarkeit , Kunst und Kultur + Medien, Wirtschaft, Kirche/Gemeinde

Also beten wir doch für die Schulen unserer Kinder, gehen wir 7x um die Uni J , segnen wir unsere Politiker (gerade die schlechten),… es gibt genug zu tun.

Und wir wollen an all diesen Orten oder in diesen Zusammenhängen lernen zu erspüren, welches die treibenden Mächte hinter so mancher Fehlentscheidung sind, wollen die Gegenwart Gottes dort ausbreiten und diese Mächte neutralisieren.

Prophetisches aus Jerusalem

Pessah/Ostern ist die Zeit, in der wir uns unter den Schutz des Blutes des Lammes stellen; Shawuot, die Zeit des ersten Pfingstereignisses, ist ein Fest der Ernte. Auch wir wollen ernten und sehnen uns nach Erweckung. Aber wer erntet, der muss auch Spreu vom Weizen trennen. Die Zeit zwischen Pessah und Pfingsten ist also auch eine Zeit des Worfelns, eine Zeit des Schüttelns und der Auslese.

Mit anderen geistlichen Leitern sieht Rick Ridings, der Leiter des Gebetshauses Succat Hallel in Jerusalem, diesen Mai als eine entscheidende Zeit für die Nationen: Er schlägt vor, dass wir uns mit denen, die uns anvertraut sind, täglich unter das Blut des Lammes stellen, und dass wir in dieser Zeit dafür beten, dass Systeme des Bösen oder auf Tonfüßen stehende Systeme zu Fall gebracht werden, damit der Geist ungehindert fließen kann.

Er sieht folgende Schriftstellen, die wir bis zum Shawoutfest am 29. Mai über die Systeme des Bösen in unseren Nationen proklamieren sollen (Elberfelder):

Jes 30, 12-14

Darum, so spricht der Heilige Israels: Weil ihr dieses Wort verwerft und auf Unterdrückung und Arglist vertraut und euch darauf stützt, darum wird für euch diese Schuld wie ein sturzbringender Riss sein, der sich vorschiebt an einer hochragenden Mauer, deren Zusammenbruch in einem Augenblick, plötzlich kommt. Und er wird sie zerbrechen, wie man einen Töpferkrug zerbricht, mitleidslos zertrümmert, und unter dessen Bruchstücken man nicht ein ganzes Tongefäß findet, um damit Feuer vom Herd zu holen oder Wasser aus einer Wassergrube zu schöpfen.

Ps 2, 8-9

Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben, zu deinem Besitz die Enden der Erde. Mit eisernem Stab magst du sie zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen."

Offb 2, 26-27

Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Macht[18] über die Nationen geben; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, wie Töpfergefäße zerschmettert werden,

Jes 28, 14-19

Darum hört das Wort des HERRN, ihr Männer der Prahlerei, Beherrscher dieses Volkes, das in Jerusalem ist! Denn ihr sagt: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol einen Vertrag gemacht. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns nicht erreichen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns geborgen. Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen. Und ich werde das Recht zur Richtschnur machen und die Gerechtigkeit zur Waage. Hagel wird die Zuflucht der Lüge hinwegfegen, und das Wasser wird das Versteck wegschwemmen. Und euer Bund mit dem Tod wird aufgehoben werden, und euer Vertrag mit dem Scheol wird nicht bestehen bleiben. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, dann werdet ihr von ihr zertreten werden. Sooft sie hindurchfährt, wird sie euch erfassen; denn Morgen für Morgen wird sie hindurchfahren, bei Tag und bei Nacht. Dann wird es lauter Schrecken sein, die Botschaft verständlich zu machen.


Österreich betet gemeinsam

Nicht nur für MHOP: Eine Gebetsinitiative, die über Denominationen, Gemeindegrenzen und Bundesländer hinausgeht: Alle Christen Österreichs tun sich zusammen, um für ihr Land zu beten! Start ist Christi Himmelfahrt, 21.5. - Ende am Samstag vor Pfingsten

Wer mehr wissen will, findet Informationen, Anmeldung usw. auf dieser website:

www.oesterreichbetetgemeinsam.at


2 Chr 7:14

Weltweit 2x täglich beten: um 07.14
und um 19.14


im Sinne von 2 Chr. 7:14 (Elb):
"…und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen."


Wir können entweder den Link und das vorbereitete Gebet für die Woche benutzen:
https://www.24-7prayer.com/unite714


oder wir lesen, meditieren und beten die Schriftstelle selbst.


Schön daran ist, dass sich weltweit der Leib Christi für ein Anliegen vereint, und auch, dass es um Buße, Umkehr und Veränderung geht!

Corona

Aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen ist es uns derzeit nicht möglich, uns als Gebetsteam zu treffen.

Wir werden dennoch hier immer wieder Gebetsanregungen veröffentlichen, also schauen Sie hin und wieder rein!

Viel Segen,
das MHOP-Team

Weitere Beiträge

Diese Website verwendet Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung.

"Ich bin damit einverstanden, dass Cookies auf meinem Gerät installiert werden."