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Projekte


OKTOBER 2017


Die Donau ist in vieler Hinsicht ein besonderer Fluss: Zweitlängster in Europa, verbindet sie 10 Nationen und fließt durch 4 Hauptstädte. So hat sie auch eine ziemlich bewegte Geschichte, und diese Geschichte war nicht immer ruhmreich...sie war oft sehr schuldbeladen!

Anfang des Monats trafen sich deshalb Repräsentanten der 10 Donaunationen um diese Geschichte vor Gott zu bringen und die vielfache Schuld einzugestehen; 
da ging es um Dinge wie das Aussetzen von Juden auf unsteuerbaren Flößen, das Ertränken von Mitgliedern der Täuferbewegung,... all die vielfältigen politischen Ränkespiele der Nationen gegeneinander, zu denen der Fluss missbraucht wurde; 
oft genug im Namen Gottes.

Es kam im Zuge dieses Treffens an den Donauquellen zu tiefen Buß- und Versöhnungs-prozessen; gerade für Österreich, über Jahrhunderte unter den Habsburgern ein einflussreicher Machtblock, bleibt aber noch einiges zu tun.

Wir hatten den starken Eindruck dass wir nun, statt zu dominieren und zu manipulieren, den anderen Nationen dienen sollten. 
Wir werden im kommenden Jahr den Herrn fragen wie das aussehen kann und was Er damit vorhat...

Hinweistafel zur Donau-Quelle



NOVEMBER 2017


Im Jahr 2000 tauchte zum ersten Mal die Vision auf, zum 500. Jahrestag der Reformation ein Buß- und Versöhnungstreffen in der Lutherstadt Wittenberg abzuhalten; denn neben allen positiven Reformen hieß das auch: 500 Jahre Spaltung in der westlichen Kirche.

2012 kam es zur ersten Konferenz von Vertretern verschiedener Denominationen, unter ihnen Mitglieder vom Runden Tisch. Ab 2014 hatte MHOP einen Fürbittauftrag für die stetig wachsende Initiative „Wittenberg 2017“ und 2016 waren wir vor Ort dabei. 

Beim letzten Treffen heuer im November fiel MHOP die Aufgabe zu, ein 24/7-Gebet zu koordinieren, das die ganze Konferenz betreuen und begleiten sollte; dazu gehörte auch die Einladung, Unterbringung und Versorgung von Gebetshäusern aus Israel, Deutschland, Ungarn und Österreich. Und wir haben natürlich auch ein Gebetsteam gestellt.

Die Initiative Wittenberg 2017 hatte in vielen Stufen die Brüche zwischen Gläubigen aus den Juden und Nationen, zwischen Protestanten und Katholiken, zwischen Evangelischen Gruppen untereinander usw. aufgearbeitet; 
dieses letzte Treffen sollte als Schwerpunkt die Geschichte der Täuferbewegung angehen, die sowohl durch die katholische als auch durch die reformierten Kirchen brutal verfolgt wurden. In einer berührenden Feier identifizierten sich führende Vertreter dieser Kirchen mit der Schuld der Vergangenheit, wurde um Vergebung gebeten, und diese auch von Nachfahren verfolgter Täufer (Mennoniten, Amische, Bruderhöfe) angenommen.

Dazu ein Kommentar eines amischen Bischofs auf der unten angegebenen Website unter der Rubrik „Treffen 2017“ – „Zeugnisse“
Es findet sich dort auch viel über die Konferenzen: Vorträge, Bilder, Erlebnisberichte...




DEZEMBER 2017


Wir haben eine Initiative gestartet, unterschiedliche Gemeinden, Gebetshäuser und auch Einzelne aus verschiedensten Denominationen zu einem gemeinsamen Gebet für die Stadt zu verbinden...
Unter dem Titel „gemeinsam beten“ wird es hier bald eine Tabelle geben, in die man sich für eine bestimmte Zeit jeder Woche eintragen kann; 
Unser Ziel: 24/7 gemeinsam erreichen   –   quer durch die Kirchen, quer durch den Leib Christi!




AUSBLICK:


APRIL 2018


Erstes österreichweites Treffen von Gebetshausleitern am  20. und 21.4., die FCJG Wien stellt ihre Räume zur Verfügung; da MHOP keine Übernachtung braucht, darf man auch gerne schnuppern kommen...


RUNDER TISCH:


Der Runde Tisch wird sich in Zukunft mehr öffnen. Es wird daher voraussichtlich für Gäste möglich sein, an den folgenden Treffen teilzunehmen: 
1.-3. März:  Salzburg
12. -14. November:  Hochimst

weitere Infos für 2018 folgen demnächst; gesegnetes Neujahr :)